• aktueller Baner 3
  • slider 001 1
  • slider 001
  • Plakat
unter dem Menüpunkt Bleibe(n) könnt ihr euch den 2. Flyer von der AG Eigenbedarf kennt keine Kündigung zum Thema 'Tipps bei Eigenbedarfskündigungen' downloaden
Juli 2020: Das sogenannte Dragoner Areal vergesellschaften — für den Stadtteil, für die Stadt! 

Für eine Stadt von Unten

DragoAm 28.6. besetzten Unterstützer*innen der von Räumung betroffenen bzw. bedrohten antifaschistischen Jugendzentren „Drugstore“ und „Potse“ langjährig leerstehende Räume auf dem sogenannten Dragoner Areal in Kreuzberg.
Ihre Forderung war die sofortige Zwischennutzung leerstehdender Räume für die o.g. Jugendzentren.
Die Antwort: Die Berliner Linie durch die BIM, den Senat, „die Politik“

Wir — Nachbar*innen und stadtpolitisch aktive Menschen aus der Umgebung des Areals begrüßen diese Aktion.
Uns macht es wütend, dass in dieser Stadt der ungehemmten Spekulation
  • langjährige Jugendzentren durch Privatisierung und Profit mit Unterstützung „der Politik“ entmietet werden
  • linke, emanzipatorischen Projekte und Kneipen in der ganzen Stadt geräumt werden sollen
  • zig unkommerzielle kleine Projekte und Kleingewerbe verdrängt werden
  • zehntausende Nachbar*innen unsere Stadtteile verlassen müssen, durch steigende Mieten, Aufwertung und Zwangsräumungen
  • dass ringsum die Stadt zugeknallt wird mit Beton, für Luxus und Gewinn, während zigtausende Menschen auf der Straße leben müssen
  • überall Freiflächen verschwinden, der Autoverkehr uns die Luft nimmt und ShoppingMalls die Stadt verunstalten
Wir begrüßen die Aktion auf dem Gelände des sogenannten Dragoner Areals, denn
  • zig Räume werden dort durch massiven Leerstand dem Verfall preisgegeben
  • wieder sollen öffentliche Flächen massiv verdichtet werden
  • das gegenwärtige sogenannte Beteiligungsverfahren suggeriert, dass es einen breiten Konsens über die zukünftige Nutzung des Areals gäbe, gleichzeitig aber verschweigt, dass es eine wirkliche basisorientierte Diskussion nie gab
  • wieder politische Akteur*innen aus Land und Bezirk, die aktiv die Stadt der Gewinnmaximierung durchsetzen, uns erzählen wollen, was für uns gut ist, Hand in Hand mit einer kooperationswilligen Zivilgesellschaft
Die Entwicklungen auf dem sogenannten Dragoner Areal zeigen uns auch wieder einmal, wie bereitwillig sogenannte linke, sich stadtpolitisch verstehende Initiativen den Pfad der Stadt von Unten verlassen,  einen Alleinvertretungsanspruch durchsetzen wollen, bezahlte Stellen annehmen, mit Oben kooperieren und unbequem, sich nicht anpassende Menschen ausgrenzen und sich als nützliche Gehilfen einer Hierarchie begreifen, um sich in der eigenen Interessenspolitik, Profilierung und Anerkennung der (Ohn)Macht zu sonnen.

Für eine unkommerzielle, selbstorganisierte und selbstverwaltete Stadt und Welt — hier und überall!
Solidarität mit der Besetzung auf dem DragonerAreal
Sofort — Räume für die selbstverwalteten Jugendzentren Drugstore und Potse!

DragiAm Sonntag, den 28.6.20, besetzten Nutzer*innen und Unterstützer*innen der selbstverwalteten Jugendzentren Drugstore und Potse seit über 10 Jahren trotz Denkmalschutz leerstehende Gebäudeteile auf dem DragonerAreal.

Die beiden von unten durchgesetzten selbstverwalteten Zentren bestanden und bestehen seit über 40 Jahren in einem lange Zeit landeseignen Gebäude in Schöneberg, das vor etwa 10 Jahren privatisiert wurde. So wurden sie Spekulationsinteressen geopfert und trotz umfangreichen Widerstands und vieler Proteste musste das Drugstore seine Räume im Januar 2019 aufgeben, die Potse steht kurz vor der Räumung. Vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg versprochene geeignete Ersatzräume wurden bis heute nicht gefunden und übergeben.
Update 29.06.: Die Besetzung durch Jugendliche für einen Freiraum auf dem seit Jahren leerstehenden Dragoner-Areal in Berlin-Kreuzberg wurde durch die Polizei im Auftrag des rot-rot-grünen Senats geräumt. Die Besetzer*innen wurden von der Polizei in Gefangensammel-Stellen verschleppt.
Infos u.a. hier auf Twitter:
#b2906

28.06. Aneignung leerstehender Räume auf dem sogenannten Dragoner Areal!


Kommt vorbei und unterstützt die Aneignung — jetzt solidarisieren!

2020 06 28 Dragi 01Für das vor über einem Jahr entmietete Jugendzentrum „Drugstore“ und in Solidarität für das von Räumung bedrohte Jugendzentrum „Potse“ wurden heute auf dem sog. Dragoner Areal jahrelang leerstehende und nicht genutzte Räume besetzt und somit der weitere Verfall dieser beendet.

Die Besetzer*innen fordern eine Zwischennutzung dieser Räume für eine selbstorganisierte, unkommerzielle und antifaschistische Jugendarbeit.
20.06.2020: Fotos von der Demonstration "shut down Mietenwahnsinn — sicheres zuhause für alle"

Fotos von Kappa Photo
20.06. um 14 Uhr Demonstration shut down Mietenwahnsinn — sicheres zuhause für alle

Aktionstag 2020 06 20 PlakatÜberall auf der Welt herrscht die Wohnungskrise. Der Immobilienmarkt versagt schon lange dabei, ausreichend bezahlbare Wohnungen, Gewerberäume, soziale und kulturelle Räume bereitzustellen. Die COVID-19-Pandemie verschärft diese Krise dramatisch. Doch selbst jetzt müssen noch Menschen auf der Straße oder in Sammelunterkünften leben.

Spätestens seit der letzten Finanzkrise hat die Immobilienbranche Gewinne über Gewinne aufgehäuft. Die Rechnung haben wir Mieter*innen bezahlt. Auch jetzt sollen die Mieten weiter fließen, selbst wenn wir weniger verdienen. Mit Transferleistungen garantiert die Bundesregierung — auf Kosten der Allgemeinheit — die Mietsteigerungen der letzten Jahre.
Bis Ende Juni gibt es auch einen coronabedingten Kündigungsaufschub. Aber wie sollen wir später Mietschulden zurückzahlen, wenn wir uns die Miete schon jetzt kaum leisten können? Ohne Verlängerung drohen ab Herbst erneut Zwangsräumungen und eine Verdrängungswelle.
28.03.2020: Fotos von der (Online)-Demo "Gemeinsam widersetzen gegen #Mietenwahnsinn"
Online-Demo

Am Samstag hat das breite Bündnis trotzdem zum Protest aufgerufen: zu einer Fenster- und Online-Demonstration.
Unseren Forderungen und unserem Protest wollen wir weiterhin eine Stimme geben! Deshalb sagen wir den Housing Action Day nicht ab, sondern verlagern ihn zusammen mit unseren europäischen Bündnispartner*innen in unsere Wohnungen und Häuser sowie in die sozialen Medien!



Das Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn gibt nicht kampflos auf

aktuell BannerNachdem die Demonstration Gemeinsam widersetzen gegen #Mietenwahnsinn für Samstag 28.03.2020 aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden musste, ruft das #Mietenwahnsinn-Bündnis trotzdem zum Protest auf: zu einer Fenster- und Online-Demonstration.
"Unseren Forderungen und unserem Protest wollen wir weiterhin eine Stimme geben! Deshalb sagen wir den Housing Action Day nicht ab, sondern verlagern ihn zusammen mit unseren europäischen Bündnispartner*innen in unsere Wohnungen und Häuser sowie in die sozialen Medien!"
20.03.2020 Video: Kundgebung "Wohnraum für alle"

Zwangsräumungen und Leerstand während der Coronakrise?

Zeiten von Corona wird deutlich, dass ein Recht auf Wohnen lebensnotwendig ist. Deshalb sehen wir uns dazu gezwungen am 20.03. eine Aktion vor dem Roten Rathaus zu veranstalten. Mit themenbezogenen Atemschutz ist zu rechnen.

Wir möchten uns solidarisch mit all denjenigen zeigen, die momentan am härtesten von der Krise betroffen sind. Menschen ohne eigene Wohnung oder Obdach. Deswegen gab es am 20.03. um 14 Uhr eine Kundgebung vor dem Roten Rathaus um unsere Forderungen auf die Straße zu tragen.
Pressemitteilung 20.03.2020: Kündigung von Mieter*innen in der Urbanstr. 67 durch Rocket Internet

update: Nachdem Mieter*innen der Urbanstr. 67 sich nach Eingang der Kündigung am Morgen an die Öffentlichkeit und Presse wendeten, nahmen die Samwerbrüder/ Rocket Internet die Kündigungen heute Nachmittag erstmal zurück.


Rocket Internet kündigt Mieter inmitten der Corona-Krise

Urban 67Während in Berlin über Ausgangssperren und weitere drastische Maßnahmen bezüglich der Corona-Krise diskutiert wird, kündigte das börsennotierte Unternehmen Rocket Internet mit Sitz in Berlin Mieter der Urbanstr. 67 in Berlin-Kreuzberg gestern per Boten.
Erst im Herbst hatte der Konzern die Immobilie unter Protest der Mieter*innen gekauft.
Pressemitteilung 18.03.2020: Zwangsräumung von Akelius-Mieterin in häuslicher Quarantäne in letzter Minute abgewendet

Akelius MieterinnenEine Akelius-Mieterin in Berlin Neukölln sollte heute, am Mittwoch 18.03., um 8 Uhr morgens geräumt werden. Die Mieterin befindet sich zur Zeit in häuslicher Quarantäne. Der zuständige Gerichtsvollzieher wurde gestern darüber informiert, weigerte sich aber die Räumung abzusagen oder zu verschieben.

Wegen akuter Symptome wurde eine Neuköllner Akelius-Mieterin am 15.03. auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Das Krankenhaus rechnet mit einem Ergebnis in den nächsten Tagen. Auf ärztliche Anordnung befindet sich die Mieterin in häuslicher Quarantäne. Das Diagnoseverfahren auf COVID-19 ist schriftlich bestätigt.